Bei einer Metallbrikettierpresse handelt es sich um eine Art mechanisches Gerät, das mithilfe hydraulischer Antriebstechnologie verschiedene Metallspäne (wie Gusseisenspäne, Aluminiumspäne, Kupferspäne, Stahlspäne usw.) unter hohem Druck direkt und ohne Zugabe von Klebstoff kalt zu zylindrischen Briketts mit hoher Dichte presst. Sein industrieller Kernwert liegt in der Reduzierung des Materialvolumens, der Rückgewinnung von Schneidflüssigkeit und der Verbesserung der Schmelzausbeute.
Systemzusammensetzung und Schlüsselkomponenten
1. Hydraulikaggregat: Besteht aus einem Elektromotor, einer Hochleistungs-Flügelzellen- oder Kolbenpumpe und einem integrierten Hydraulikventilblock. Das System ist normalerweise mit einem Hydrauliköl-Kühlkreislauf ausgestattet, um die thermische Stabilität beim Hochfrequenzpressen sicherzustellen.
2. Matrizen- und Eindringkörpersystem: Der Matrizenhohlraum besteht normalerweise aus hochfestem legiertem Stahl, der vakuumgehärtet ist, um dem starken Verschleiß von Metallspänen standzuhalten. Zwischen dem Eindringkörper und der Matrize wird ein mikrometergroßer Spalt aufrechterhalten, um ein Überlaufen des Metallpulvers zu verhindern.
3. Zufuhr- und Verteilungsmechanismus: Besteht aus einem Trichter, einer Förderschnecke oder einem hin- und hergehenden Zufuhrzylinder. Das System ist dafür verantwortlich, die losen Metallspäne quantitativ und gleichmäßig in den Formhohlraum einzuspeisen.
4. Sammelbehälter für Schneidflüssigkeit: Er befindet sich unter der Matrize und dient zum Auffangen des Schneidöls oder der Schneidemulsion, die durch starke Extrusion während des Pressvorgangs ausfallen.
Unterschied zu Ballenpressen
Kernbetriebslogik
1. Primärbefüllung: Der Vorschubzylinder schiebt die losen Metallspäne in den Formhohlraum. Zu diesem Zeitpunkt ist die Materialdichte sehr gering.
2. Hochdruckextrusion: Der Hauptzylinder treibt den Stößel in den Hohlraum der Matrize. Mit zunehmendem Druck werden die Metallspäne plastisch verformt, die Lücken zwischen den Spänen werden zwangsweise beseitigt und es entsteht eine mechanische Bindungskraft zwischen den Metallatomen.
3. Entwässerungsphase: Wenn der Druck den Spitzenwert erreicht, fließt die Schneidflüssigkeit unter Druck aus und wird durch den Formspalt im Auffangsystem gesammelt.
4. Entformen und Brikett-Entleerung: Nachdem der Druck aufrechterhalten wurde, drückt der Brikett-Entleerungszylinder den kompakten zylindrischen Brikettblock aus dem Formhohlraum.
Für besonders große, buschige Späne ist ein Metallzerkleinerer ein guter erster Schritt vor der Brikettierung.